Strohsterne für die Tannenbäume in Salvator

Weihnachtsaktionstag in der Stadtkirche mitten im Sommer


Ja. Sie lesen richtig: Mitten im Sommer Strohsterne für die Tannenbäume der Salvatorkirche basteln, und mit Gottesdienst, Kinderprogramm, leckerem Essen und der „Weihnachtsbäckerei“ an der Orgel wird daraus ein Fest der Vorfreude auf Heiligabend. Kirchengemeinde und vier kreative Salvatorfrauen laden Bastelfreudige und Weihnachtsfans zur „Halbzeit“ in die Citykirche ein.
Die Presbyterinnen Christiane Schmidt-Holzschneider und Elke Overländer sowie die Pfarrerinnen Esther Immer und Sarah Süselbeck sind für ihre ungewöhnlichen Ideen bereits bekannt. Sie sorgten dafür, dass vor zwei Jahren zum 700. Geburtstag der Salvatorkirche die Tannenbäume zu Weihnachten mit ungewöhnlichem Schmuck behängt wurden. Die Farben Weiß, Rot und Gold waren vorgegeben, aber an die Äste durfte passend zum Jubiläumsmotto „Denkmal anders“ kein klassischer Schmuck. Es mussten Dekorationen, wie rote Gummistiefel, Brettspiele oder weiße Socken sein und viele Duisburgerinnen und Duisburger steuerten ihre Anhängsel zum Baum bei. In diesem Jahr soll der gewohnte Tannenschmuck ans Grün kommen, doch die sensiblen Strohsterne brechen leicht und müssen oft repariert werden. So entstand die Idee, in großer Runde und mitten im Sommer in der Stadtkirche gemeinsam Strohsterne für Weihnachten zu restaurieren und neue zu basteln. Bei den Planungen kamen immer mehr Details hinzu, die aus dem schlichten Basteltag ein Fest werden lassen: Die vier kreativen Salvatorfrauen legten das Datum ganz bewusst auf Sonntag, den 24. Juni 2018 - genau sechs Monate vor Heiligabend. Da lag es nahe, die Veranstaltung „Halbzeit“ zu nennen. Zum Auftakt gibt es um 10 Uhr einen Gottesdienst, den die beiden Pfarrerinnen gestalten. Pfarrerin Sarah Süselbeck predigt - natürlich - über Weihnachten im Sommer. Anschließend gibt es eine Suppe für alle und das Basteln, das sich in den gesamten Kirchraum verlagern darf, kann beginnen. Stroh, Bastelformen, Scheren und weiteres Material darf mitgebracht werden, einen Vorrat an alldem stellt auch die Gemeinde und auch ausreichend Anleitungen für die Herstellung der Sterne sind vorhanden. Zur Stärkung gibt es zwischendurch Glühwein-Cocktails, Kaffee und Plätzchen. Neugierige, die nicht selbst basteln möchten, schauen am aufgebauten Büchertisch von Scheuermann und dem Spieletisch von Roskothen vorbei. Wenn die Kinder müde vom Basteln sind, können sie ab 14 Uhr Sterne schneiden und Plätzchen backen. Dafür wird extra ein Backofen in der Salvatorkirche angeschlossen. Selbst ein „Sommer-Ski-Fahren“ wird es in der Kirche geben. Ein Ziel der Organisatorinnen ist es an dem Tag in der Kirche „jede Menge Weihnachts-Vor-Freude“ aufkommen zu lassen. Das wird spätestens ab 15 Uhr geschehen, wenn Marcus Strümpe bekannte Weihnachtslieder an der Orgel anspielt und zum Mitsingen auffordert. Der Salvatorkantor will neben kirchlichen Evergreens auch Klassiker wie die „Weihnachtsbäckerei“ spielen. Wenn da keine Vorfreude auf Heiligabend aufkommt. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

 

 

 

 

Epithaph restauriert

 

Das bekannte Mercator-Epithaph ist fachgerecht restauriert worden und kann ab sofort wieder in der Südkapelle besichtigt werden.

 

 

 

Turmsanierung

 

Spendenkonto:

Ev. Kirchengemeinde Alt-Duisburg
BIC: GENODED1DKD
IBAN: DE46 3506 0190 1010 1010 14
Stichwort: Turmsanierung Salvator
mit Namen und ggfls. Adresse

 

Derzeitiger Spendenstand: ca 240.000 Euro

 

 

Singen Sie!

Chorerfahrene Sänger/innen sind herzlich eingeladen, die nächsten Konzerte der Salvatorkantorei aktiv mitzugestalten. Wir singen Bachs Weihnachtsoratorium und Mozarts Requiem. Proben: Donnerstags von 19.30 bis 21.30 im Calvinhaus, Burgacker 41. Infos: Marcus Strümpe

Kommen Sie einfach unverbindlich zum Kennenlernen vorbei!

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Informationen zu Veranstaltungen rund um die Salvatorkirche finden Sie ab sofort auch unter

https://www.facebook.com/SalvatorkircheDuisburg

 

 

Mit dem Luftschiff durchs Kirchenschiff

Einmal durch die Salvatorkirche fliegen: Was verrückt klingt, haben die "Windreiter" zumindest virtuell möglich gemacht. Die "Windreiter" sind eine Gruppe von Studierenden der Heinrich Heine Universität Düsseldorf. Sie studieren Theologie, Biologie und andere Fächer. In ihrer Freizeit haben sie ein Miniaturluftschiff mit den Abmessungen von ca. 200 cm Länge und 80 cm Durchmesser konstruiert. Dieses mit Helium gefüllte Luftschiff lassen die Studenten in Kirchen ferngesteuert fliegen und drehen mithilfe der am Rumpf befestigten Kamera eindrucksvolle, ruhige Filme. Im November 2010 war "Windreiter" das innovative EKD-Projekt des Monats, im April 2011 waren die Windreiter in der Salvatorkirche zu Gast. Das Ergebnis ihrer Arbeit ist ein knapp vier Minuten langer, mit Musik der Salvatororgel unterlegter Film, der vor allen Dingen auch die Fenster und Gebäudeteile der Kirche in den Blick nimmt, die von unten manchmal nur schwer zu sehen sind.

 

Lichtinstallation "Ruhrlights"

Informationen und ein Video über die faszinierende Lichtinstallation von Xavier de Richmont am Turm der Salvatorkirche vom 24. bis 26.10. finden Sie hier.